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106 | Das verborgene Haus

Das verborgene Haus

Umbau und Einbau Scheune

Homburg, 2007

 

Über grosse Tore gelangt man in den zwölf Meter hohen Tenn, wo früher die Heuwagen einfuhren. Rechter Hand erinnern mächtige Futtertröge an die frühere Nutzung, darüber, auf den Mauern der ehemaligen Ställe, sitzt ein schwarzer Kubus - das eigentliche Haus. Die Umnutzung der ehemaligen Scheune zu Wohnzwecken war unter einer Bedingung möglich: es durfte eine Ausnützung von maximal neunzig Quadratmeter nicht überschritten werden. Verborgen im intakt gelassenen Volumen der Scheune ist das kleine Wohnhaus wie ein Möbelstück bis ins Detail ausgefeilt. Grosszügige gedeckte Aussenräume öffnen sich zwischen dem Wohnkubus und der Hülle. Das alles dominierende Material ist Weisstanne: vom Dachstuhl bis zum Möbelstück, sägeroh, gebürstet, geschliffen und geseift.

 

Fotos: Francesca Giovanelli

 

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